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Aruba Days
Kalksteinhöhle Arikok National Park

Quadirikiri-Höhle

Arikoks bekannteste Höhle: Kalksteinkammern, durch Löcher im Dach von Sonnenstrahlen erhellt, mit einer großen, harmlosen Fledermauskolonie.

Quadirikiri-Höhle
Quadirikiri-Höhle
Quadirikiri-Höhle

Die Quadirikiri-Höhle liegt in den Kalksteinklippen am Südostrand des Arikok-Nationalparks, eine kurze Fahrt vom Eingang Vader Piet entfernt. Ihre Hauptkammern werden von Lichtschächten erhellt, die durch Löcher im Höhlendach fallen, und in den dunkleren Gängen dahinter leben Hunderte harmloser Fledermäuse. Sie ist die meistfotografierte Höhle Arubas und ein einfacher, kurzer Abstecher im Park.

Was macht Quadirikiri besonders?

Das Licht. Die Aruba Tourism Authority (ATA) beschreibt die Höhle als berühmt für ihre Kammern, in die Sonnenlicht durch Öffnungen im Dach strömt; an hellen Tagen wandern die Strahlen mit steigender Sonne über Boden und Wände. Das Gestein ist eine Korallenkalk-Terrasse – die jüngste der drei geologischen Formationen Arikoks –, vom Wasser zu Kuppeln und Tunneln ausgewaschen. Kleine Stalaktiten und Algen färben die Wände. ATA-Texte erwähnen mögliche Petroglyphen, doch die für indigene Zeichnungen bekannte Höhle ist die nahe Fontein-Höhle.

Welche Legende erzählt man über Quadirikiri?

Nach der Volksüberlieferung, die die ATA wiedergibt, wurde die Tochter eines Häuptlings wegen einer verbotenen Liebe in der Höhle eingesperrt. Ihr Geliebter fand zu ihr, und beide starben dort gemeinsam; ihre Seelen sollen durch die Löcher in der Decke entwichen sein. Eine Legende, keine Geschichte – aber eine, die Kindern die Löcher im Dach unvergesslich erklärt.

Sind die Fledermäuse gefährlich?

Nein. Die ATA beschreibt sie als harmlos; sie hängen in den dunklen hinteren Bereichen und überlassen die hellen Kammern den Besuchern. Leise sein, nicht direkt mit Lampen anleuchten und niemals anfassen. Drinnen ist es warm und feucht, der Boden kann uneben und staubig sein.

Wann sollte man hin?

Vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag, wenn die Sonne hoch genug steht, um ihre Strahlen in die Kammern zu schicken – aber innerhalb der Parkzeiten: Die ACF nennt San Fuego 8:00–15:30 und den Eingang Vader Piet bis 15:00 Uhr. Gut kombinierbar mit der Fontein-Höhle und den Dünen von Boca Prins auf derselben Parkseite.

Praktische Informationen

  • Eintritt: mit dem Arikok-Conservation-Pass – 22 US$ pro Erwachsenem, unter 17 frei (2026).
  • Zufahrt: asphaltierte Parkstraße bis zu einem kleinen Parkplatz unter der Klippe; kurzer Fußweg zum Eingang.
  • Mitnehmen: kleine Taschenlampe für die dunklen Gänge, geschlossene Schuhe, Wasser.
  • Nicht geeignet für Rollstühle: Der Boden ist uneben.

Für einen ganzen Tag im Park: Wandern im Arikok oder Jeep-Touren, die die Höhlen einschließen.

Nicht verpassen

Lichtstrahlen durchs DachAm schönsten ab dem späten Vormittag.
FledermauskolonieHunderte harmlose Fledermäuse in den dunklen Gängen.
Die Legende der LiebendenDie Volkssage zu den Löchern in der Decke.

Anreise

Quadirikiri liegt auf der Südostseite des Arikok-Nationalparks, am nächsten am Eingang Vader Piet an der Ostküste; vom Besucherzentrum San Fuego den Parkstraßen nach Osten und Süden folgen. Bis zum kleinen Parkplatz unter der Höhle ist die Straße asphaltiert, ein normaler Pkw genügt.

Lokale Tipps

  • Nach dem Licht planen. Die Strahlen erreichen die Kammern bei hohem Sonnenstand; zwischen spätem Vormittag und Parkschluss (15:00–15:30) kommen.
  • Taschenlampe mitnehmen. Praktisch in dunklen Gängen – aber nie direkt auf Fledermäuse richten.
  • Die Ostseite in einem Zug. Quadirikiri, Fontein und Boca Prins liegen nah beieinander beim Eingang Vader Piet.

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