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Aruba Days
Tierschutzhof Paradera & Santa Cruz

Donkey Sanctuary Aruba

Von Freiwilligen geführter Hof für über 130 Esel in Bringamosa. Täglich 9–16 Uhr geöffnet außer am 1. Januar; kein Eintritt, Spenden erwünscht.

Donkey Sanctuary Aruba
Donkey Sanctuary Aruba

Das Donkey Sanctuary Aruba ist ein gemeinnütziger Gnadenhof in Bringamosa im Gebiet Santa Cruz im Inselinneren, der sich um mehr als 130 Esel kümmert. 1997 gegründet und vollständig von Freiwilligen betrieben, ist er täglich geöffnet und verlangt keinen Eintritt – er lebt von Spenden. Für Familien gehört er zu den entspanntesten und schönsten Stopps auf Aruba und liegt auf dem Weg zum Arikok-Nationalpark.

Warum gibt es auf Aruba ein Eselasyl?

Esel sind auf Aruba nicht heimisch, leben aber seit rund 500 Jahren hier und waren den größten Teil dieser Zeit das wichtigste Transportmittel. Als Autos sie ersetzten, wurden viele freigelassen. Laut dem Sanctuary ließ eine Krankheit in den 1970er-Jahren nur etwa 20 wilde Esel übrig; als sich der Bestand langsam erholte, nahm auch der Verkehr zu, und Esel wurden regelmäßig auf den Straßen verletzt oder getötet. 1997 entstand der Hof als sicherer Ort: Jeder Esel hat einen Namen und bekommt Futter, Wasser, Unterstand und tierärztliche Versorgung. Nach fast 20 Jahren in Santa Lucia zog der Hof auf das größere Gelände in Bringamosa.

Was kann man dort tun?

  • Esel kennenlernen und füttern – sicher von der überdachten, umzäunten Veranda aus. Laut Sanctuary lieben sie Äpfel und Karotten; man darf gern welche mitbringen.
  • Einen Esel umarmen: Gegen eine Spende verbringt man 15–30 Minuten mit einem der zutraulichsten Tiere – eine arubanische Version des niederländischen „Kuhkuschelns“.
  • Bei der Arbeit helfen: Wer früh kommt, darf oft beim Füttern und Pflegen mithelfen, was der Hof als lehrreiches Erlebnis für Kinder empfiehlt.
  • Pause machen auf der Veranda mit Kaffee oder kaltem Getränk vom Kiosk, dazu ein Blick in den Souvenirladen.

Wann ist die beste Zeit?

Morgens. Zur Öffnung um 9 Uhr wird gefüttert und gearbeitet, und es ist weniger heiß; die Veranda spendet Schatten, die Koppeln nicht. Geöffnet ist täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr, geschlossen nur am 1. Januar.

Gut zu wissen

  • Kein Eintritt. Spenden – vor Ort, über die Website oder durch Einkäufe im Laden – bezahlen Futter und Tierarzt.
  • Nur von der Veranda aus füttern und den Anweisungen der Freiwilligen folgen; Esel sind sanft, aber stur, und Finger gehören nicht in ihr Maul.
  • Geschlossene Schuhe sind auf dem staubigen Boden besser als Sandalen.
  • Gut kombinierbar mit den Felsformationen im Inselinneren – Casibari und Ayo – oder siehe unseren Ratgeber Aruba mit Kindern.

Nicht verpassen

Füttern von der VerandaÄpfel und Karotten sind laut Hof willkommen.
Esel umarmen15–30 Minuten mit einem zutraulichen Esel, gegen Spende.
Morgendliche ArbeitenFrüh kommen und den Freiwilligen helfen.

Anreise

Von den Hotelgebieten der Route 4A rund 14 km durch die Kreisverkehre folgen, bis das Schild French Men's Pass erscheint; links abbiegen, dann erste links und zweite rechts. Nach etwa 200 m auf dieser Schotterstraße liegt der Hof – so beschreibt es das Sanctuary selbst. Ein normaler Pkw genügt; auch Taxis fahren hin.

Lokale Tipps

  • Äpfel oder Karotten mitbringen. Der Hof lädt dazu ein; nur von der umzäunten Veranda aus füttern.
  • Um 9 Uhr kommen. Kühler, lebhafter und die beste Chance, bei der Arbeit mitzumachen.
  • Eine Spende geben. Der Eintritt ist frei; der Hof lebt von Spenden für Futter und Tierarzt.