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Aruba Days
Natürliches Meeresbecken Arikok National Park

Natural Pool (Conchi)

Von Kissenlava umschlossenes Meeresbecken an Arikoks Nordküste. Kein normaler Pkw: per 4×4, zu Pferd oder 3–4 Stunden zu Fuß hin und zurück.

Natural Pool (Conchi)
Natural Pool (Conchi)
Natural Pool (Conchi)

Der Natural Pool – auf der Insel Conchi („Schale“) oder Cura di Tortuga („Schildkrötengehege“) genannt – ist ein Salzwasserbecken, eingefasst von dunkler Kissenlava an der zerklüfteten Nordküste des Arikok-Nationalparks. Wellen vom offenen Meer schlagen über den Rand und füllen es – das ist Schauspiel und Risiko zugleich. Es ist Arubas meistbesuchtes Naturziel, das man mit einem normalen Auto nicht erreicht.

Wie kommt man zum Natural Pool?

Es gibt drei Wege, alle durch den Nationalpark:

  • Mit 4×4. Laut Aruba Tourism Authority (ATA) dürfen normale Pkw nicht über die Parkkontrollen Richtung Conchi hinaus; das letzte Stück ist holprig, felsig und steil. Ohne Offroad-Erfahrung besser mit einer geführten 4×4-Tour (siehe Jeep-Touren).
  • Zu Pferd, mit Ausritten, die in den Park führen.
  • Zu Fuß. Die ATA beschreibt 3–4 Stunden hin und zurück für erfahrene Wanderer – ungeschützt, heiß und auf losem Gestein. Zur Öffnung starten und reichlich Wasser mitnehmen.

Die Aruba Conservation Foundation (ACF) verbietet Quads, UTVs und Motorräder in Schutzgebieten; Quad- und Buggy-Touren sind also kein legaler Weg hierher. Alle Besucher brauchen den Conservation Pass des Parks (2026: 22 US$ pro Erwachsenem, unter 17 frei).

Kann man in Conchi sicher baden?

Nur bei ruhiger See. Innerhalb des Rands ist das Wasser geschützt, doch bei Dünung schlagen Wellen ohne Vorwarnung über die Felsen, und die Lage ändert sich schnell. Die ATA rät, nur bei ruhigen Bedingungen zu schwimmen, Ranger-Hinweise und Warnschilder zu beachten und Wasserschuhe auf dem scharfen Gestein zu tragen. Laufen bei Ankunft schon Wellen ins Becken, bleibt man mit Abstand auf den Felsen. Die übrige Nordküste hat starke Strömungen und ist kein Badegebiet.

Was sollte man sonst wissen?

  • Stufen und Gelände. Das Becken liegt unterhalb natürlicher Steinstufen; laut ATA nicht rollstuhlgerecht und nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
  • Kaum Infrastruktur. Oben an den Stufen hat oft ein kleiner Snack- und Getränkestand geöffnet – verlassen sollte man sich darauf nicht.
  • Schnorcheln ist an ruhigen Tagen möglich, mit kleinen Rifffischen im Becken.
  • Uhrzeit. Vormittags ist es kühler und das Licht besser; Touren ballen sich später.

Gut kombinierbar mit Fontein-Höhle und Quadirikiri-Höhle auf der Ostseite des Parks oder mit den Dünen von Boca Prins.

Nicht verpassen

Baden im LavarandGeschütztes Wasser nur an ruhigen Tagen – erst Wellen prüfen.
Wellen über den FelsenBei Dünung ist die Gischt das Schauspiel – mit Abstand ansehen.
KissenlavaUnter Wasser entstandenes Vulkangestein, heute die Beckenwände.
Schnorcheln im BeckenKleine Rifffische, wenn das Wasser ruhig ist.

Anreise

In den Arikok-Nationalpark am Besucherzentrum San Fuego (Santa Cruz) einfahren, Pass kaufen und den Parkstraßen nach Nordosten Richtung Conchi folgen. Hinter den Kontrollpunkten ist die Piste nur für 4×4; zu Fuß 3–4 Stunden hin und zurück einplanen. Normale Mietwagen bleiben auf dem Asphalt.

Lokale Tipps

  • Wasserschuhe tragen. Die Lava ist scharf und rutschig; die ATA empfiehlt Wasserschuhe zum Ein- und Aussteigen.
  • Nicht mit dem Mietwagen hinein. Normale Pkw dürfen nicht über die Kontrollpunkte Richtung Conchi. Hochbeinigen 4×4 nehmen oder geführt fahren.
  • Früh wandern – oder gar nicht. Die 3–4 Stunden hin und zurück sind fast schattenlos. Zur Öffnung los und reichlich Wasser mitnehmen.
  • Warnungen ernst nehmen. Raten Ranger oder Schilder vom Baden ab, nicht baden. Wellen können an der offenen Nordküste schnell über den Rand schlagen.

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