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Aruba Days
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An Land Alle Niveaus 1–3 Std.

Reiten

Geführte Ausritte durch Arubas Kakteenlandschaft und an der rauen Nordküste, auch zum Natural Pool im Arikok – meist auf Paso-Fino-Pferden mit weichem Gang.

Reiten ist neben Wandern und 4×4 eine der wenigen Möglichkeiten, die abgelegene Nord- und Ostküste Arubas zu erreichen. Ranches auf der Insel bieten geführte Ausritte durch das Cunucu (das Hinterland), vorbei an Kandelaberkakteen und Felsblöcken, und entlang der Küste an; die Aruba Tourism Authority schreibt, dass die meisten ihrer Pferde Paso Finos sind – eine Rasse mit weichem, bequemem Gang – und nennt den Natural Pool als Ziel, das sich zu Pferd erreichen lässt.

Wohin führen die Ausritte?

  • Die Nordküste – die Luvseite zwischen den Ruinen der Goldmühle Bushiribana und dem Arikok, mit Kalksteinklippen, kleinen Buchten und ständiger Brandung.
  • Arikok-Nationalpark – der Natural Pool (Conchi) ist zu Fuß, zu Pferd oder per 4×4 erreichbar; normale Autos dürfen nicht über die Kontrollpunkte hinaus. Wer den Arikok betritt, braucht einen Conservation Pass (22 US$ pro Erwachsenem 2026, unter 17 frei) – fragen Sie, ob er im Ausritt enthalten ist.
  • Wege im Hinterland – Routen durch Kakteenbuschland und Felsformationen, oft mit einem Küstenabschnitt kombiniert.

Wann reitet man am besten?

Früh morgens oder am späten Nachmittag. Die mittleren Tageshöchstwerte reichen von 30,3 °C im Januar bis 33,2 °C im August und September (Departamento Meteorologico Aruba, 1991–2020), und Schatten gibt es auf den Routen kaum. Nachmittags- und Sonnenuntergangsritte meiden die größte Hitze; der ganzjährig wehende Ostpassat kühlt, wirbelt aber auch Staub auf.

Ist das etwas für Anfänger?

Die meisten Ranches teilen Pferde nach Erfahrung zu, und Gangpferde lassen sich meist leichter sitzen als ein trabendes Pferd. Trotzdem geht es über unebenen, steinigen Boden: Fragen Sie vor der Buchung nach Alters- und Gewichtsgrenzen, Gruppengröße, Helmen und der tatsächlichen Zeit im Sattel. Sagen Sie dem Guide ehrlich, wie viel Reiterfahrung Sie haben.

Welche Regeln und Sicherheitshinweise gelten?

Im Arikok auf den Routen des Guides bleiben, nichts mitnehmen und keinen Müll hinterlassen; die Parkregeln verbieten das Stören von Tieren und Pflanzen. An der Nordküste nicht dort baden, wo die Brandung bricht – die Strömungen sind stark –, und im Natural Pool nur bei ruhiger See und mit Erlaubnis der Ranger schwimmen. Lange Hosen schützen vor Scheuerstellen und Kakteenkratzern.

Wie passt es in die Reise?

Ein Morgenritt lässt sich gut mit der Alto-Vista-Kapelle oder dem California Lighthouse auf derselben Inselseite verbinden. Andere Wege an die wilde Küste: Wandern im Arikok und Jeep-Touren.

Wohin

Gut zu wissen

  • Leistungen prüfen. Ausritte in den Arikok erfordern den Conservation Pass (22 US$ pro Erwachsenem 2026); fragen, ob er im Preis enthalten ist.
  • Lange Hosen tragen. Sie verhindern Scheuerstellen und schützen auf schmalen Wegen vor Kakteenstacheln.
  • Nicht in der Brandung baden. Die Strömungen an der Nordküste sind stark; im Natural Pool nur bei ruhiger See und nach Anweisung der Ranger baden.

Häufige Fragen

Kann man zum Natural Pool reiten?

Ja. Die Aruba Tourism Authority nennt das Pferd neben Wandern und 4×4 als einen von drei Wegen nach Conchi.

Brauche ich Reiterfahrung?

Meist nicht; Ranches wählen das Pferd passend zum Reiter, und Gangpferde sind für Anfänger bequem. Alters- und Gewichtsgrenzen sowie die Dauer bei der Buchung klären.

Wann ist es zum Reiten am kühlsten?

Früh morgens und am späten Nachmittag. Die mittleren Höchstwerte liegen bei etwa 30 °C im Januar und 33 °C im August–September, Schatten gibt es kaum.