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Aruba Days
Hügel & Aussichtspunkt Paradera & Santa Cruz

Hooiberg

Arubas kegelförmiger, 165 m hoher „Heuhaufen“ in der Inselmitte – rund 600 Stufen führen zu einem Gipfel mit Rundumblick.

Hooiberg
Hooiberg
Hooiberg

Der Hooiberg – niederländisch für „Heuhaufen“ – ist der steile, kegelförmige Hügel, der sich 165 m aus der flachen Inselmitte erhebt und von fast überall auf Aruba zu sehen ist. Eine Treppe mit rund 600 Stufen (Angabe der Aruba Tourism Authority) führt nach oben, wo der Blick über Oranjestad, die Hotelküste und das Inselinnere reicht. Ein kurzes, schweißtreibendes Training mit einem der besten Panoramen der Insel.

Ist der Hooiberg der höchste Punkt Arubas?

Nein – ein verbreiteter Irrtum. Der höchste Punkt ist der Jamanota (188 m) im Arikok-Nationalpark. Der Hooiberg fällt auf, weil er allein aus einer Ebene von im Schnitt nur etwa 40 m Höhe aufragt; deshalb diente er Seefahrern als Landmarke. Der niederländische Kaperfahrer Pieter Schouten, der Aruba vermutlich 1624 sichtete, notierte den Berg der Insel. Ältere Namen sind das indigene Orcuyo und die spanischen Cerro de Paja oder Pan de Azúcar („Zuckerhut“).

Wie ist der Aufstieg?

Steil und ohne Pause. Die Stufen beginnen an einem kleinen Parkplatz am Fuß und führen nahezu gerade die Flanke hinauf. Schatten gibt es kaum, nur der Passat kühlt, und die Stufen sind unterschiedlich hoch. Wer fit ist, kommt problemlos hoch; bei Bedarf Pausen machen und Schnellere vorbeilassen. Unterwegs erwähnt die Tourismusbehörde Ziegen, Sittiche und Eidechsen. Der Abstieg belastet die Knie mehr als der Aufstieg – langsam gehen.

Wann sollte man hinaufsteigen?

So früh wie möglich. Morgens ist die Luft klarer und kühler, und die tiefe Sonne beleuchtet die Westküste in Ihrem Rücken. Die Mittagszeit meiden: Dunkler Fels und Stufen speichern die Hitze. Der späte Nachmittag geht auch, aber genug Tageslicht für den Abstieg lassen.

Was sieht man von oben?

Ein 360°-Panorama über den Cunucu (das Land), die Felsblöcke von Casibari rund 1,5 km nördlich, die Hauptstadt Oranjestad und die Hotelreihe an der Westküste.

Gut zu wissen

  • Wasser mitnehmen und Schuhe mit Profil tragen; Sandalen sind auf den Stufen keine gute Idee.
  • Weder Eintritt noch offizielle Zeiten werden veröffentlicht; die Treppe ist nicht beaufsichtigt.
  • Geologie: Der Hooiberg gehört zum kreidezeitlichen Tonalit-Batholith und gab sogar einem Gestein den Namen: Hooibergit.
  • Gut kombinierbar mit Casibari und Ayo für einen halben Tag im Inselinneren oder mit einer Inselrundfahrt.

Nicht verpassen

Die rund 600 StufenSteile, direkte Treppe den Kegel hinauf.
GipfelpanoramaOranjestad, Hotelküste, Casibari und Inselinneres.
Tiere am WegZiegen, Sittiche, Eidechsen – laut ATA.

Anreise

Der Hooiberg liegt in der Inselmitte, landeinwärts von Oranjestad auf dem Weg nach Santa Cruz; der Hügel ist unverwechselbar und von der Hauptstraße ausgeschildert. Eine asphaltierte Zufahrt führt zu einem kleinen Parkplatz am Fuß der Treppe, für jeden Pkw geeignet. Casibari liegt rund 1,5 km nördlich.

Lokale Tipps

  • Im ersten Licht hinauf. Kühlere Luft, klarere Sicht und die Sonne im Rücken über der Westküste.
  • Langsam absteigen. Die Stufen sind unterschiedlich hoch, der Abstieg belastet die Knie; Geländer nutzen, wo vorhanden.
  • Mittagshitze meiden. Auf der Treppe gibt es kaum Schatten. Auch für einen kurzen Aufstieg Wasser und Hut mitnehmen.

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