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Aruba Days
Nationalpark Arikok National Park

Arikok-Nationalpark

34 km² geschützte Wüstenhügel, Höhlen und wilde Küste im Nordosten Arubas. Eintritt mit Conservation Pass: 22 US$ pro Erwachsenem (2026).

Arikok-Nationalpark
Arikok-Nationalpark
Arikok-Nationalpark

Der Arikok-Nationalpark (Parke Nacional Arikok) schützt rund 34 km² im Nordosten Arubas: kakteenbewachsene Hügel, Kalksteinklippen, Höhlen mit indigener Felskunst und eine windgepeitschte Küste, an der Meeresschildkröten nisten. Er wurde 2000 gegründet und wird von der Aruba Conservation Foundation (ACF) verwaltet. Man kommt wegen der Höhlen, des Natural Pool und des höchsten Hügels der Insel – sollte ihn aber als ganzen, frühen und heißen Tag einplanen.

Was kostet der Eintritt 2026?

Ein gültiger Conservation Pass ist gesetzlich vorgeschrieben. Die ACF nennt für den Tagespass 22 US$ pro Erwachsenem, unter 17 Jahren frei, mit Rabatt für Einwohner von Aruba, Bonaire und Curaçao mit amtlichem Ausweis. Verkauft wird er am Besucherzentrum San Fuego und am Eingang Vader Piet; in San Fuego gibt es auch einen Jahrespass.

Wann ist der Park geöffnet?

Laut ACF täglich 8:00–15:30 Uhr in San Fuego und etwa 8:30/9:00–15:00 Uhr am Kassenhäuschen Vader Piet (die Seiten nennen beides). Wer zur Öffnung kommt, ist klar im Vorteil: Mittags gibt es im Inneren keinen Schatten, und der Passat kühlt die dunklen Lavahügel kaum.

Was gibt es im Park zu sehen?

  • Fontein-Höhle mit indigenen Zeichnungen an der Decke und Quadirikiri-Höhle, deren Kammern durch Löcher im Dach Licht bekommen.
  • Der Natural Pool (Conchi), ein von Kissenlava umschlossenes Meeresbecken an der Nordküste – nur per 4×4, zu Pferd oder zu Fuß erreichbar.
  • Boca Prins und Dos Playa, wilde Buchten mit Dünen. Die ACF nennt Dos Playa einen der wichtigsten Nistplätze für Meeresschildkröten auf Aruba; das sind Strände zum Anschauen, nicht zum Baden.
  • Jamanota, mit 188 m der höchste Punkt Arubas, die Goldminenruinen von Miralamar und der Pfad Cunucu Arikok mit Lehmhaus und indigenen Piktogrammen.

Zur Tierwelt gehören die endemische Aruba-Klapperschlange (Cascabel), der Kaninchenkauz (Shoco) und der Aruba-Sittich (Prikichi).

Welche Regeln gelten?

Die Regeltafel ist kurz und gesetzlich verankert (AB 2000 Nr. 59): Quads, UTVs und Motorräder sind in Schutzgebieten verboten; Tempolimit 20 km/h; nur auf Parkstraßen fahren und markierte Parkplätze nutzen; keine Drohnen, keine Haustiere, keine Steintürmchen, keine Metalldetektoren; Pflanzen, Tiere und Gestein nicht stören, füttern oder mitnehmen; Müll wieder mitnehmen.

Allein wandern oder mit Ranger?

Mit dem Pass dürfen markierte Wege selbstständig begangen werden. Die ACF bietet außerdem Ranger-Wanderungen für 25 US$ pro Person (max. 10) an, etwa Cunucu Arikok (5 km, leicht), Miralamar (2 km), Jamanota (4,8 km, schwer) und Rooi Tambu bis Dos Playa (7,5 km, schwer, Start 7:00 Uhr). Mehr unter Wandern im Arikok.

Nicht verpassen

Fontein- & Quadirikiri-HöhleIndigene Deckenzeichnungen und sonnendurchflutete Kalksteinkammern.
Natural Pool (Conchi)Von Lava umschlossenes Meeresbecken – nur 4×4, Pferd oder zu Fuß.
Jamanota, 188 mHöchster Punkt Arubas, am besten früh mit Ranger.
Boca Prins & Dos PlayaDünenbuchten und Nistplätze – schauen, nicht baden.
Pfad Cunucu ArikokLeichte 5-km-Runde mit Lehmhaus und Felsmalereien.

Anreise

Haupteingang und Besucherzentrum San Fuego liegen im Bezirk Santa Cruz im Osten der Inselmitte; ab Santa Cruz der Beschilderung Parke Nacional Arikok folgen. Der zweite Eingang, Vader Piet, liegt an der Ostküste Richtung San Nicolas und ist der kürzere Weg zu Fontein- und Quadirikiri-Höhle sowie Boca Prins. Auf den asphaltierten Parkstraßen genügt ein normaler Pkw; die Pisten zum Natural Pool erfordern einen hochbeinigen 4×4.

Lokale Tipps

  • Zur Öffnung starten. San Fuego öffnet um 8:00 Uhr. Wandern und Höhlen vor 11 Uhr erledigen, danach wird die Hitze auf den Lavahügeln anstrengend.
  • Keine Quads oder UTVs. Die ACF verbietet Quads, UTVs und Motorräder in Schutzgebieten. Für die Pisten einen echten 4×4 nehmen, max. 20 km/h, nur auf Parkstraßen.
  • Mehr Wasser als gedacht. Auf den Wegen gibt es kaum Schatten. Wasser, Hut und feste Schuhe mitnehmen – Kakteenstacheln und loses Lavagestein sind überall.
  • Pass immer dabeihaben. Der Pass ist auch nötig, wenn man den Natural Pool oder die Höhlen zu Fuß oder mit einer Tour erreicht. Erhältlich in San Fuego oder Vader Piet.

Aktivitäten hier